Kulturpolitische Matinee mit Star Pianistin Sophie Pacini und Kulturpolitikerin Dorothee Bär begeistert rund 60 Neuriederinnen und Neurieder
CSU-Ortsvorsitzende Marianne Hellhuber: „Unser politisches Engagement ist vielfältig, viel zu selten steht die Kultur im Fokus“
Erstmals lud die CSU Neuried zusammen mit dem örtlichen Bundestagsabgeordneten Florian Hahn, MdB zu einer Matinee mit anschließendem Kulturpolitischer Talk in die Aula der Grundschule Neuried. Wenige Wochen vor der Bundestagswahl und angesichts aufgeheizter Debatten ein Termin, der auch mal die Seele streichelt. „Kultur komme eh häufig viel zu kurz“, betont die CSU-Ortsvorsitzende Marianne Hellhuber. Und die Idee ging auf. Rund 60 Neuriederinnen und Neurieder erfreuten sich an den musikalischen Künsten der italienisch-deutsche Star-Pianistin und Echo-Klassikpreisträgerin, Sophie Pacini, die selbst im Landkreis München zuhause ist. Musikalische Unterstützung gab es von Felix Maiwald von Buchenhain am Kontrabass.
Bevor der kulturpolitische Talk losgehen konnte, ließ es sich der örtliche Bundestagsabgeordnete Florian Hahn nicht nehmen, aufgrund einiger weniger Spontan-Demonstranten kurz auf Aschaffenburg sowie das Zustrombegrenzungsgesetz einzugehen. „Hier von einem Tabubruch zu sprechen, wird der Sache nicht gerecht“, betont Hahn. Vielmehr versuchten SPD und Grüne die AfD zu instrumentalisieren, um „ihre“ Sicht auf die wahre Lage bei der Migration und ihre Minderheitsmeinung weiterhin durchzusetzen. Beide Parteien hätten in der letzten Woche weder ernsthafte Vorschläge gemacht, um die inzwischen völlig umgesteuerte und unkontrollierte Migration nach Deutschland in den Griff zu bekommen, noch um furchtbare Anschläge und Morde, wie in Solingen, Mannheim, Magdeburg und Aschaffenburg geschehen, in Zukunft zu verhindern. „Wir müssen endlich anerkennen, dass wir bei der Migration überfordert sind und gegensteuern. Andernfalls werden die Bürger zu den radikalen Kräften unseres Landes getrieben. Das kann niemand wollen.“
Absolute Einigkeit herrschte auf dem Podium zwischen Sophie Pacini, der stv. Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kultur und Medien, Dorothee Bär, sowie Christoph Peters, Geschäftsführer Bayerischen Sing- und Musikschulen: Kultur ist essentiell. Umso wichtiger sei es, Kultur auch außerhalb großer Konzerthäuser in die Mitte der Gesellschaft zu tragen. Hahn wies darauf hin, wie viele Musikvereine, Initiativen und auch Orchester es im Landkreis gäbe. Bär engagiert sich in ihrer Heimat seit Jahren für den Kissinger Sommer, ein internationales Musikfestival mit herausragenden Künstlern. Pacini ergriff vor einigen Jahren selbst die Initiative und organisierte in ihrer Heimatgemeinde Aying das Musikfestival NUANCEN. Peters betonte, wie wichtig es sei, frühzeitig Zugänge zur Musik zu schaffen. Sowohl er als auch Pacini kämen nicht aus einem Musiker-Haushalt. Pacini gehe deshalb vor Konzertauftritten immer an Schulen, um jungen Menschen Musik verständlich zu machen. Bär betonte, das Budget für die Kultur sei ohnehin im Haushalt das kleinste, weiter dürfe daran nicht mehr gespart werden. Das nahmen sowohl die aktiven Künstler als auch die Kulturbegeisterten Besucher wohlwollend auf.
Foto: CSU Neuried
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