CSU Neuried stellt Programm und Kandidaten für die Kommunalwahl 2026 vor
Mit dem offiziellen Wahlkampfauftakt hat die CSU Neuried ihr Programm sowie die Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl 2026 vorgestellt. Bereits auf den Einladungsplakaten waren die Gesichter des Bürgermeisterkandidaten sowie der Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten zu sehen. In der Aula der Grundschule präsentierten Ben Wegscheider und Marianne Hellhuber, Gemeinderätin und CSU-Fraktionssprecherin, die Bewerberinnen und Bewerber als Teil eines engagierten und motivierten Teams und stellten zugleich die inhaltlichen Schwerpunkte des Wahlprogramms vor.
Bürgermeisterkandidat Ben Wegscheider betonte mit Blick auf seine Verwurzelung in Neuried die Bedeutung eines starken Gemeinschaftsgefühls im Ort. Dieses solle unter anderem durch eine gezielte Unterstützung der Vereine als soziales Fundament der Gemeinde gestärkt werden. Zentrales Querschnittsthema für alle Vorhaben sei dabei die nachhaltige Sanierung der Gemeindefinanzen.
In mehreren Themenblöcken stellte die CSU ihre programmatischen Ziele vor – jeweils verbunden mit der persönlichen Vorstellung der Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten. Im Themenfeld Digitalisierung und Transparenz erläuterte Veronika Hellhuber gemeinsam mit Dr. Dennis Nagl und Karl-Heinz Gruber, wie der bestehende Nachholbedarf Neurieds in diesen Bereichen aufgeholt werden kann.
„Unsere Ziele sind eine moderne, serviceorientierte Verwaltung, die hilft statt hemmt, eine Politik, die erklärt statt verschweigt, und eine Gemeinde, in der Vertrauen durch Transparenz wächst“, erklärte Veronika Hellhuber, Mitglied des Gemeinderats.
Das Thema Mobilität und Verkehr soll laut CSU mit realistischen und finanzierbaren Maßnahmen angegangen werden. Alexander Löher, Ortsvorsitzender der Jungen Union, erklärte gemeinsam mit Andreas Giese:
„Unser Ziel ist Mobilität, die verbindet – zwischen Nord und Süd, zwischen Jung und Alt, zwischen Alltag und Lebensqualität.“
Nachhaltigkeit solle bei allen gemeindepolitischen Vorhaben konsequent mitgedacht werden. Dr. Niklas Müller, Schatzmeister der CSU Neuried, hob gemeinsam mit Evi Nußstein und Prof. Dr. med. Paolo Brenner hervor:
„Unser Ziel ist ein Neuried, das Tradition mit Fortschritt verbindet – ein heute und morgen lebenswerter Ort.“
Im Themenbereich Soziales und Wohnen beschrieben Gabi Schönwälder, Gemeinderätin und Vorsitzende der Frauen-Union Neuried, sowie Marlon Schrader die Zielsetzung der CSU:
„Unser Ziel ist ein Neuried, in dem sich Familien, Seniorinnen und Senioren, Jugendliche und Alleinstehende gleichermaßen zuhause fühlen – ein Neuried für alle Generationen.“
Die Gemeindefinanzen und Haushaltspolitik standen im Mittelpunkt des Beitrags von Peter Kellner, Gemeinderat und Vorsitzender der Senioren-Union Neuried, der gemeinsam mit Ulrike Kellner und Florian Zimmer sprach:
„Mit der bewiesenen haushalts- und finanzpolitischen Kompetenz der CSU in Neuried wollen wir jeden Euro verantwortungsvoll einsetzen – im Interesse heutiger und zukünftiger Generationen. Unsere Ziele sind daher: keine neuen Schulden sowie langfristig geplante Investitionen, die nur dann umgesetzt werden, wenn sie finanzierbar sind.“
Zum Thema Wirtschaftspolitik erklärte Horst Plasan gemeinsam mit Markus Schönwälder und Annette Loibl:
„Eine starke Gemeinde braucht eine starke Wirtschaft.“ Kritisch merkte er an, dass Neuried trotz angespannter Finanzlage den höchsten Gewerbesteuerhebesatz im gesamten Landkreis München aufweise.
„Wir wollen und müssen Neuried wieder attraktiv für Unternehmen machen“, so Plasan weiter. „Eine starke Wirtschaft schafft Arbeitsplätze, sichert Einnahmen der Gemeinde, stärkt unsere finanzielle Unabhängigkeit und entlastet langfristig auch die Bürgerinnen und Bürger. Erfolgreiche Wirtschaftspolitik ist die Grundlage für alles, was wir in Neuried erreichen wollen.“
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