Das meldet die Presse aktuell von der CSU Neuried


Fahrenschon-Rücktritt: Neurieder Parteifreunde zeigen Verständnis

Aus dem Münchner Merkur Artikel /2.11.2011 

Neurieder Parteifreunde und Weggefährten des scheidenden Ministers, der von 1990 bis 2002 im Neurieder Gemeinderat saß, bedauern zwar Fahrenschons Rückzug aus der Politik, haben aber Verständnis für seine Entscheidung.

„Da hat sich einiges aufgestaut“, sagt Markus Crhak (CSU). Crhak übernahm 2002 das Amt des 2. Neurieder Bürgermeisters von Fahrenschon, als dieser als Bundestagsabgeordneter nach Berlin ging. Sicherlich stelle Fahrenschons Rücktritt einen großen und bedeutenden Verlust für die CSU in Bayern dar. Hektisch wird jetzt nach einem geeigneten Nachfolger gesucht. Dass es soweit gekommen ist, schreibt Crhak dem CSU-Chef zu. „Die Parteispitze sollte hinterfragen, ob Fahrenschon die fachliche und persönliche Wertschätzung, die er verdient hat, entgegengebracht wurde.“ 

Viele schieben Fahrenschons Abgang dagegen auf den Lockruf des Geldes. Als Präsident des DSGV würde er mit rund einer Million Euro mindestens viermal so viel verdienen wie als Minister. Crhak hält das für Blödsinn. „Wer den Wechsel auf das Thema Gehalt reduziert, der kennt den leidenschaftlichen Politiker Fahrenschon nicht.“ Dass Fahrenschon, wird er DSGV-Präsident, mit seiner Familie nach Berlin ziehen wird, schließt Crhak zwar nicht aus, für wahrscheinlich hält er es aber nicht. „Während seiner Zeit als Bundestagsabgeordneter, hat er schließlich auch in Neuried gewohnt.“

Neurieds Bürgermeisterin Ilse Weiß bezeichnete Fahrenschon als er 2002 sein Amt als Gemeinderat niederlegt, als „geborenen Politiker“. Jetzt ist es aus mit der Politik. Wobei - bleibt er in Neuried, könnte Fahrenschon theoretisch wieder für den Gemeinderat kandidieren. 

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http://www.merkur-online.de/lokales/neuried/fahrenschon-ruecktritt-neurieder-parteifreunde-zeigen-verstaendnis-1472966.html

 

CSU lehnt Beitritt zum Regionalwerk ab

Aus dem Münchner Merkur Artikel vom 25.10. 2011 

„Wir sind gegen einen Beitritt zum jetzigen Zeitpunkt“, macht Crhak deutlich. Die ablehnende Haltung seiner Partei begründet er unter anderem mit der angespannten Haushaltslage in Neuried. Um das Stromnetz von Eon zu übernehmen, müsste Neuried einen Kredit aufnehmen und das unternehmerische Risiko tragen. Eine Beteiligung am Regionalwerk lohne zudem mehr für Kommunen mit „gemeindlichen Verlustbringern“, die wie das Planegger Eiswunder oder das Gautinger Schwimmbad viel Strom verbrauchen. Crhak: „Für uns ist da nichts dabei.“

Das Regionalwerk werde oft in einem Atemzug mit der Energiewende genannt, erläutert Crhak. „Da werden Dinge miteinander verquickt, die nichts miteinander zu tun haben.“ Planegg, Gauting und Krailling, die sich mit den Stadtwerken München zum Regionalwerk Würmtal zusammengeschlossen haben, wollen das Stromnetz übernehmen und zunächst keinen Strom erzeugen, sondern ihn lediglich vertreiben. Die Erzeugung von Öko-Strom ist angedacht, konkrete Pläne gibt es bisher jedoch nicht.

Wie berichtet, fließen die Konzessionsabgaben auch ohne Vertrag - eine Entscheidung soll dennoch bald fallen. „Wir wollen den Konzessionsvertrag mittelfristig verlängern“, so Crhak. Drei bis fünf Jahre statt der üblichen 15 bis 20 hält er für sinnvoll. Theoretisch kann Neuried auch dann noch dem Regionalwerk beitreten. 

 

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http://www.merkur-online.de/lokales/neuried/lehnt-beitritt-regionalwerk-1462375.html