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Vortragsabend der CSU: Guten Chance für Biotechnologie-Ansiedlungen in Neuried

Neuried bietet optimalen Rahmen nach notwendigen Vorleistungen

 „Neuried wird ein Ort, an dem die Medizin der Zukunft entwickelt werden wird.“ Diese Einschätzung nahmen die Zuhörer des Vortrags mit nach Hause, der die Frage nach der Ansiedlung von BioTechnologie in Neuried stellte. Die Antwort, zusammengefasst in diese prägnante Einschätzung, gab als fachkundiger Referent Prof. Dr. Horst Domdey. Der Referent ist  Sprecher des Cluster Biotech und Geschäftsführer der BioM AG ist mit der Entwicklung der Zukunftstechnologie vertraut und skizierte großes Potential für die Gemeinde Neuried. Er machte auch klar, dass die Kommunalpolitik dafür die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen und auch in Vorleistung gehen muss.

 

Zum Thema „BioTech im Würmtal?“ hatte die CSU Neuried ins Wirtshaus Lorber eingeladen und viele Interessierte, darunter auch der Bürgermeister und zahlreich Gemeinderäte Neurieds, waren der Einladung gefolgt. Nach der Begrüßung durch die CSU-Ortsvorsitzende Marianne Hellhuber beschrieb Prof. Dr. Domdey in seinem Vortrag die Entwicklung der Biotechnologie im Bereich der personalisierten Medizin. In diesem Feld seien die meisten der 126 kleinen und mittleren Unternehmen aktiv, die heute im Cluster Biotech in Martinsried zusammengefasst sind. Auf Grund der wachsenden Bedeutung der Biotechnologie zeigten viele der Unternehmen ein gesundes Wachstum, das auch mit der Expansion und Suche nach geeigneten Standorten verbunden sei.

 

Im Vergleich zu Martinsried sah der Referent in Neuried sogar bessere Rahmenbedingungen für BioTech-Unternehmen. Die Lage im Allgemeinen und die Nähe zu Großhadern im Speziellen sei wichtig, die Verkehrssituation mit der Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr exzellent. Neuried habe große Chancen, dass sich in der Gemeinde Biotechnik-Unternehmen ansiedeln könnten, was sowohl zukunftsgerichtete Arbeitsplätze in einer Schlüsselbranche als auch steigende Steuereinnahmen bedeuten würde.

 

Doch um diese Situation herbeizuführen, müsse die Kommune auch für die suchenden Unternehmen ihre Vorteile herausstellen. „Die Gemeinde muss in Vorleistungen gehen, das Angebot an verfügbaren Flächen und Gebäude muss vorbereitet sein, damit interessierte Bauherren und Grundbesitzer zusammengebracht werden können,“ unterstrich Prof. Dr. Horst Domdey. Insgesamt müsse es ein Gesamtkonzept der Gemeinde geben.