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Neujahrsempfang 2018: CSU-Ortsvorsitzende Hellhuber fordert weitreichende Perspektiven für Neuried

"Wir brauchen eine weitreichende Perspektive für Neuried. Verwalten der Probleme, Vertagen und Verschieben tragen nicht dazu bei, dass wir für unsere Kinder und Enkelkinder einen lebenswerten Ort mit einer starken Gemeinschaft schaffen“. Diese Zielsetzung stellt die Ortvorsitzende der CSU Neuried, Marianne Hellhuber, beim Neujahrsempfang in den Mittelpunkt ihrer Anmerkungen zur Kommunalpolitik. Sie fand für ihre kritischen Anmerkungen viel Beifall.

 

Vor den Reden zur Landes- und Bundespolitik nutzt die CSU-Ortsvorsitzende Marianne Hellhuber den Abend des Neujahrsempfangs in der Aula der Grundschule zu einer kommunalpolitischen Bestandaufnahme. Sie betonte: „Wir sehen mit wachsender Sorge, dass die Entwicklung unserer Gemeinde nur noch zäh vorankommt. Viele Darstellungen geben uns das Gefühl, dass die Politik vor schwierigen Situationen kapituliert – oft mit der gerne genutzten Ausrede fehlender Finanzen“.

Mit Blick auf die Nachbargemeinden im Würmtal forderte die CSU- Ortsvorsitzende und Gemeinderätin die nachhaltige Stärkung der Finanzkraft der Gemeinde. Zur Bebauung des ehemaligen Hettlagegeländes meinte Marianne Hellhuber: „Erst wenn hier Gewerbe einzieht, wird das Potenzial für die Zukunft unserer Gemeinde genutzt – Grund zum Feiern gibt es, wenn das erste neue Unternehmen seine Gewerbesteuer überweist. Aber dahin könnte noch ein langer Weg sein.“

Marianne Hellhuber plädierte anlässlich der Diskussion um die Musikschule mit großem Nachdruck für die Stärkung des Vereinslebens in Neuried. Ihren Hinweis, dass vermeintliche Sachzwänge die bewährte ehrenamtliche Arbeit nicht behindern dürfe, führte zu starkem Applaus.

Weiter mahnte die CSU-Vorsitzende Fortschritte bei der Gestaltung der Ortsmitte an: „Die CSU hat sowohl Wege aufgezeigt, die Gestaltung der Ortsmitte Nord zu finanzieren als auch durch kurzfristig umsetzbare Maßnahmen die Ortsmitte Süd zu stärken. Es ist unverständlich, dass es im Norden wenig, im Süden der Staatsstraße gar keine Fortschritte gibt.“ In der Verkehrspolitik müsse überregional dafür gesorgt werden, dass die täglichen Staus nicht anwachsen, sondern abgebaut werden.

Marianne Hellhuber fasste zusammen: " Viele Themen bringen wir in der Gemeinde gemeinsam voran – das ist gut so. Aber das darf nicht dazu führen, dass Probleme  im Schneckentempo aufgriffen werden und wir anhaltend im Klein Klein von einzelnen Themen feststecken.“