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Neujahrsempfang 2018: Politik für Deutschland und Bayern erfordert Zupacken und Gestalten

Von der Kommunalpolitik bis zu den aktuellen Koalitionsverhandlungen in Berlin spannte sich der Themenbogen beim diesjährigen Neujahrsempfang der CSU Neuried. Festredner war Staatsminister a.D. Erwin Huber, der eine bundes- und landespolitische Bestandsaufnahme vornahm und forderte: „Deutschland braucht eine stabile Bundesregierung, die die bisherige erfolgreiche Politik fortsetzt.“

  „2018 wird politisch ein Jahr mit wesentlichen Weichenstellungen sein. Es wird sowohl sehr viele grundsätzliche Entscheidungen als auch die Lösung tagesaktueller Fragen geben müssen in der Welt, in Deutschland und in Bayern, “ betonte zur Begrüßung die Vorsitzende der CSU Neuried, Marianne Hellhuber, und hieß viele Ehrengäste willkommen, darunter Altbürgermeisterin und Bezirksrätin Ilse Weiß, Bürgermeister Harald Zipfel und den Sprecher der CSU Fraktion im Gemeinderat, Dr. Michael Zimmermann.

Als einen Politiker, der die Politik in Bayern und im Bund über Jahrzehnte geprägt habe, führte Marianne Hellhuber den Landtagsabgeordneten und Staatsminister a.D., Erwin Huber, ein. „Deutschland braucht eine stabile Bundesregierung und ich verstehe die Ungeduld der Bürger, weil das so lange dauert“, unterstrich MdL Huber zum Auftakt seiner Rede.

In den Mittelpunkt seiner Ausführungen stellte der Huber, der seit 40 Jahren für den Wahlkreis Dingolfing im Bayerischen Landtag sitzt, die Frage, warum die ganze Welt Deutschland bewundere und beneide, während in Deutschland viel gejammert werde. „Bayern steht glänzend da, weil wir bisher zugepackt und die Probleme gemeistert haben“, war das Fazit von Erwin Huber mit Blick auf die anstehende Landtagswahl. „Die CSU muss heute lernen, ihre Politik deutlicher zu erklären und bessere Überzeugungsarbeit zu leisten. Wenn die Wähler sich nationalistisch orientieren, schaden sie Bayern. Die CSU braucht breite Unterstützung, um die erfolgreiche Politik unter dem neuen Ministerpräsidenten Söder weiterführen zu können.“