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Frühschoppen der CSU: Eine moderate Entwicklung von Neuried steht im Mittelpunkt

Zum traditionellen Sommerfrühschoppen trafen sich die Mitglieder der CSU Neuried im Wirtshaus Lorber. Im Mittelpunkt der intensiven Diskussion standen die aktuellen kommunalpolitischen Projekte und deren Weiterentwicklung. Bezogen auf die Neubaugebiete im Osten der Gemeinde betonte Marianne Hellhuber: "Immer mehr wird klar, dass wir hohe und verdichtete Bebauung bekommen. Damit wird der dörfliche Charakter von Neuried zunehmend infrage gestellt. Wir hoffen, dass der Mehrheit im Gemeinderat, die diese Entwicklung mit der Bewilligung der Bebauungspläne fördert, das auch klar ist. Die CSU möchte die Dorfgemeinschaft stärken und hält eine moderate Entwicklung für erstrebenswert"

Der Sprecher der CSU Fraktion im Gemeinderat, Dr. Michael Zimmermann, hob hervor: "Seit 2014 gibt es eine neue Mehrheit im Gemeinderat, die beim ehemaligen Hettlagegelände dem Konzept der dichten Bebauung des Investors zustimmt. Der CSU wird mit Phantasiezahlen der Ausfall von Gewerbesteuer in der Vergangenheit vorgeworfen, während die Fläche für Gewerbeansiedlung und damit das mögliche Gewerbesteueraufkommen durch die Wohnbebauung im südlichen Teil reduziert wurden. Heute lässt sich noch gar nicht absehen, wann die Gemeinde den ersten Euro von einem Unternehmen bekommt, das sich auf diesem Gewerbegebiet ansiedelt. " Einig war sich der CSU-Stammtisch, dass für Neuried eine behutsame und überschaubare Weiterentwicklung wichtiger wäre, der Gefahr des sich abzeichnenden Verlusts des dörflichen Charakters durch die Baugebiete an Umgehungsstraße sollte Rechnung getragen werden.